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graustufenfarbteilchen

das fühlen verliert sich taub. staub. eine dicke schicht, die sich auf mich legt und mich bedeckt. bewegungslos trotz gedankenlauf. ein krampfhaftes festzurren und krallen des schmerzes, der sich dumpf verliert. ein verhindeter ausdrucksdruck resultiert. gefühle verschanzen sich hinter einer grauen schicht. abbild einer unberührten materie, durch die zu viel berührung fließt. verstaubt.
bewegungslos. berührungsangst gleicht berührungsnot, deswegen atemstilles staubgerüst. schlichte schicht bedeckt vielschichtiges gesicht. und besorgniserregende graustufen jagen triefende farbschattenexplosion. bitte nicht! doch niemand weiß, was besser ist. übertüncht und überlastet, bedrückend erdrücktes staubfängerkind. geschichtet gefangen, zersägt, sortiert, benommen, zensiert. selbstzensur gedanklicher not. notfälliger schwebestaub ist schließlich lethagisch verwuselter schwebezustand in dem mich träume zerstäuben. atemlos inhaliere ich bewegungslos die aufwirbelnden bewegungen anderer, die mich bewegen. also ein standgang. stille laute die mich sprachtaub, blindlos auf mich selber schichten und - nüchtern dichten. fühle melodiöses geschichten. das muss die zukunft m.eines herzschlags sein. herzkunstschlag zusammen gefaltet. auseinander gerissen verstäubt. betäubt und deswegen belegt. wie die leitung eines endlosen monologs. beleitet von überflutung. fließend von verschollenen dialogen begleitet. mehr als nur geschichtetes leid.
Manchmal, in betäubten stunden, wird von ihr nur noch als geschichte berichtet.
Es wirbelt dann flirrend - grau - im warmen licht.
9.5.11 01:31
 


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