Ursprung Nachricht
Gedankenflackernde Spiegelschatten - oder Tragik ist Komik in Spiegelschrift

Dies ist ein Liebesbrief an die Rebellion, an das Pochen im Herzen, an das Pochen der Gedanken, die sich stetig heraus schreien möchten. Eine Homage an den Widerstand, an die kopfschüttelnde Analyse der Gegenstände, der Gegebenheiten, an die händeschüttelnde Praxis des solidarischen Miteinanders. Hand in Hand, Kopf um Kopf verändernd. Es ist die Liebe zum kritischen Gedanken. Das Wenden und Drehen, das Aufwenden der Kapazitäten in verwendbaren Moment, um den Gegenstand des Umstands zu verstehen, zu ändern. Das Aufdrehen jeder Kanäle, jeder Pore für die Traurigkeiten, produzierten, konstruierten, forcierten Gedankenfedern, in denen sich so viele betten, schlafwandelnd schlummern, tagträumend alpträumen, ohne es wissen zu können, wissen zu wollen. Es ist das Aufwachen wollen, um aufzustehen, das weiter träumen. Das Festhalten an diesen Träumen, das Spinnen und flackernde Lächeln in den Gesichtern der ungehaltenden Münder. Der Vorlauten, forschen Forschenden, kopfschüttelnd zustimmend-anstimmenden Stimmen der losgelößten Lösungssuchenden, die nicht mehr einschlafen wollen im halbdunklen Dunst des Ungeziefers. Den Ursprung des Schattens endlich greifen möchten.
Es ist die Ungewissheit, der nüchternde Zustand ewig wünschender Gedankenformationen, die Abstraktion der Zustände unter ökonomischen, sozialen Gesichtspunkten von Machtmechanismen, Machtstrukturen, die unserer Ismen machten, um das Gespür des spürsinnigen Unsinns emotionaler Exkurse zu rationalisieren, greifbar - das unfassbare Fassbar zu machen. Denn die sehnsüchtigen Metasterne stirnen nicht nur in der Ferne, sind klar formulierte strukturanalytische Gedankenkonstrukte, die sich ihres oftmals konstruktivistischen Moments der Dekonstruktion bewusst sind, die sich nahsten Nächsten und fernsten Feinsten – und umgekehrt – nähern können wollen – oder auch eben nicht wollen können. Wie man merkt ist es schlussendlich die Liebe zur verwirrenden Wortduselei, eine Art der unanständigen Verständigung, des Verständnis', kein nickendes Zugeständnis an die Zustände, kein einknickenes Resignieren vor den Eigenarten der Umstände. Es ist die Laudatio auf das ganz unkronkrete Wort, was den Stand der Dinge nur allzu gut konkretisieren kann. Viel besser noch als die Klarheit der Gegebenheiten, weil diese vielleicht strukturell auf eine Formel plus Unbekannte reduziert werden können, im Grunde aber so unklar sind, wie der produzierte Urspung des Schattens selbst. Nicht das Feuer zu vergessen, das Feuer des Widerstandes, der Rebellion, der zornigen Gedanken, das Flammen der Kritik, der lodernden Liebe und zischend Seitenhiebe.
29.12.10 15:01
 


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