Ursprung Nachricht
rot verblühter
kirschbaumschlag
winkelartig
zugewandt

träufelt venengrau
stets berauschter
blickfangjagd

im wi/e/der sinn
der schattenhaften
spiegelung

ver-rückt



4 L.
29.6.10 13:22


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auf verzerrtem
dachvorsprung
kauernder
zitronenkuss

und salz
im dunst
des ungeziefers
bittert
marmeladenhaut

aufgewacht -
abstruser biss
der leeren
nacht
4.5.10 02:13


Die Straßen sind leergefegt und die Stille steht. Ich füge mich in die Unendlichkeit der Schritte, in die Windungen, Kreuzungen, Gassen und Wege. Tausend Möglichkeiten und doch kein Ziel. Aber das Wort ist mein Weg, ich beschreibe ihn, lese die Wände und Fassaden, sauge jede Oberfläche ein und atme sie mit schwermütiger Leichtigkeit in die klare Nachtluft aus. In die Nachtluft der gezeichneten Protagonist_innen, die stetig Geschichten schreiben. Sie sind ein Netz aus stillem Wortgeflecht, an Schwung und Farbe, Staub und tropfender Herklopffragmente. Verworren und verwirrt.
Ich bin selber so ein nächtliches Wortgefüge. Träume von Straßenstaub und Sternenkunst, verflochtenen Geschichten, während ich schwebend dahin gehe und das Pochen der kleinen Rebellion meinen Weg verwogen weiterspinnt. Die flüsternden Worte - mein Herzschlag.
29.3.10 02:34


Auf der Straße schwebend
grell erleuchtet
bunte Tropfen leiser Farben
still erklommen
Wortgeflecht

Mit jedem
Kopfgeschichtenschritt
ein Stückchen
kleine Namenswelt
pochendender
Herzfragmente
29.3.10 02:29


vernüchtert&zerlebt
22.3.10 16:11


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